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Petra Forster und Kathrin Hömstreit
5 Jahre LeseUmwelt
 
 

„Caritas-Arbeit im Kontext der zunehmenden Kapitalisierung sehen“

„Caritas-Arbeit im Kontext der zunehmenden Kapitalisierung sehen“

St. Pölten, 26.06.2013 (dsp) Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck betonte bei der Diplomübergabe an Absolventen des Caritas Bildungszentrum (BiGS) in St. Pölten: ,,Die Caritas muss den Blick auf Lebenssituationen von Menschen lenken, die ausgegrenzt werden, - ausgegrenzt aus dem politischen, aus dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, schulischen, beruflichen und manchmal auch aus dem kirchlichen Leben."


Mit konkreten Projekten, mit politischer Lobbyarbeit und mit öffentlichen Aktionen wolle die Caritas das Los dieser Menschen verbessern. "Daher muss die Arbeit der Caritas auch im Kontext der zunehmenden Kapitalisierung gesehen werden, weil diese oft Auslöser von Armut und Ausgrenzung ist. Das ist der Dienst der Caritas", so Schuhböck, "und diesen Dienst fordert auch innerkirchlich Papst Franziskus vehement ein."

Die Diplome überreichten Caritas-Direktor Schuhböck und Schuldirektor Helmut Beroun an die Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer, die die Ausbildung mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit am Caritas Bildungszentrum in St. Pölten abgeschlossen: "Ein großer Bedarf dieser ausgebildeten Arbeitskräfte ist gegeben - mehr als 90 Prozent haben bereits eine fixe Jobzusage", sagte Schuhböck bei der Diplomfeier. "Trotz österreichweit rückläufiger Schülerzahlen ist bei uns eine steigende Nachfrage zu beobachten", ergänzt Schuldirektor Helmut Beroun. 24 junge Menschen haben die sechssemestrige Diplomausbildung mit Erfolg abgeschlossen, weitere 23 haben die Fachausbildung (vier Semester) in der Caritas Schule für Sozialbetreuungsberufe mit dem Schwerpunkt Altenarbeit erfolgreich beendet.

"Unsere Schule ist eine der vielen Formen von Caritas-Arbeit" so Schuböck."Die Ausbildung ist im Wesentlichen darauf ausgerichtet, den "sozialen Schmerz" vieler Menschen zu lindern. Die Fachschule für Sozialberufe und die SOB (Schule für Sozialbetreuungsberufe) sind unsere erfolgreichen Schmerzmittel und sehr wirksam“, so Caritasdirektor Friedrich Schuhböck abschließend.