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Petra Forster und Kathrin Hömstreit
5 Jahre LeseUmwelt
 
 

Diözesane Gebetsgruppen feierten „Tag der Begegnung“

Gebetsgruppen vor der Basilika Maria Langegg

Maria Langegg, 03.06.2013 (dsp) Ein weiterer Schwerpunkt im „Jahr des Glaubens“ war der „Tag der Begegnung“ der diözesanen – meist marianischen – Gebetsgruppen in der Wallfahrtskirche Maria Langegg. Initiiert wurde die Glaubensfeier mit Heiliger Messe und Eucharistischer Anbetung vom St. Pöltner Dompfarrer Norbert Burmettler und vom Maria Langegger Pfarrer P. Karl Leisner Becker. Sie sollte ein Impuls für eine geistliche Erneuerung sein. Sr. Teresia Benedicta Himmelbauer sprach dabei über „Maria, Hort des Glaubens“.

Die langjährige Pilgerbetreuerin im bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje berichtete, dass sie „1996 besondere Erfahrungen in Lourdes mit der Gottesmutter gemacht“ habe. Dabei sei ihr auch klar geworden, der „kürzeste Weg zu Jesus führe über Maria“. Der erste Hort des Glaubens „ist und bleibt die Familie“, so Sr. Teresia. Über die Seher von Medjugorje habe Maria ihre große Sorge um die Familien, Kinder und Jugendlichen mitgeteilt. Die Gottesmutter solle dabei die Empfehlung gegeben haben, täglich den Rosenkranz in der Familie zu beten. Gut sei weiters die Fürbitte: Wenn Kinder das Gefühl hätten, dass ihre Gebete erhört werden, würde das auch ihren Glauben stärken. Kinder bräuchten jedenfalls einen „Hort des Glaubens, um Gott zu hören“.
 
Laut Sr. Teresia gebe es „keine innigere Vereinigung mit Jesus und mit Gott als durch die Eucharistie“. Jesus wolle auch heute noch heilen und lieben wie vor 2000 Jahren. Hilfreich für den Glauben könnten auch Beichte, Zölibat und Fasten sein. Diese hätten etwas mit jener eschatologischen Wirklichkeit zu tun, auf die wir zugingen und zeige uns, dass wir auf Pilgerreise sind. Die Ordensfrau hoffe wie Papst Benedikt XVI., dass wir auf die Menschen zugehen. Wir dürften als Christen keine Angst haben und müssten auch gegen den Strom schwimmen. Dabei helfe uns Maria, die letztlich den Weg zu Jesus weise.

Der St. Pöltner Dompfarrer Burmettler sagte in seiner Predigt, „Maria hatte ein gutes Gehör und konnte die Worte Gottes hören. Je stärker wir das Wort Gottes hören, desto stärker ist auch der Glaube.“ Daher wünsche der Dompfarrer den Gläubigen „ein hörendes Herzen, das den Glauben ausmacht“. Das Gebet sei die Antwort auf dieses Hören.

Bild 1: Sr. Teresia Benedicta Himmelbauer, Mitorganisator Matthias Eberhardt, Maria Langegger Wallfahrtspfarrer P. Karl Leisner Becker.
Bild 2 und 3: Glaubige beim diözesanen "Tag der Begegnung" in der Wallfahrtskirche Maria Langegg.
Bild 4: Glaubige beim diözesanen "Tag der Begegnung" in der Wallfahrtskirche Maria Langegg - mit den Zelebranten P. Karl Leisner Becher, Pfarrer von Maria Langegg, und Dompfarrer Norbert Burmettler.
Bild 5: Sr. Teresia Benedicta Himmelbauer sprach beim "Tag der Begegnung" über "Maria, Hort des Glaubens".